Dr.Gerd Heuschmann hat uns vor einigen Jahren für die Themen Biomechanik und Anatomie des Reitpferdes näher gebracht. Auch ein Lehrgang mit Dr. Robert Stodulka, der Kontakt mit Karin Kattwinkel oder Elemente des Physio-Riding, lernend bei Sabine Bruns helfen uns im Alltag, den Gesundheitszustand unserer Schul- und Lehrpferde besser einzuschätzen und deren Gesundheitszustand und Muskelzustand zu optimieren.
Wir haben folgende Erkenntnisse und Elemente übernommen:
- Wir nutzen keine Schlaufzügel.
- Wir machen sowohl beim Reiten als auch beim Voltigieren regelmäßig Pausen am hingegebenem Zügel
- Wir fordern nach Phasen des Reitens in Aufrichtung wiederholt Phasen des Reitens in Dehnungshaltung
- Wir beobachten - mit Unterstützung unserer Tierärztin, PferdeOsteopathin und anderen Fachleuten, den Gesundheitszustand unserer Schulpferde
- Wir longieren ausschließlich mit Kappzaum, um das Maul der Pferde zu schützen
Juni 2009 war Dr. Heuschmann zu einem Tagesseminar als Referent eingeladen. 70 Gäste, zumeist solche, die für Schul-, Therapie- und Voltigierpferden. Morgens vor der Veranstaltung nahm er selbst noch Korrekturen vor, so begann "Lernen" schon vor dem Seminar.
Hier gab es ausführliche Diskussionen:
Wieviel Gewicht kann ein Voltigierpferd tragen und wie gehen wir mit den punktuellen Gewichtsverteilungen um?
Fast alle PFerde waren zur Veranschaulichung mit Fingerfarbe angemalt, so wurde deutlich, auf was Ausbilder achten müssen, wenn es um Belastungen innerhalb des Schulbetriebes geht.
Viele Fragen rund um die Dehnungshaltung wurden erklärt und beantwortet.
Und ist es wichtig, dass auch unsere jugendlichen Reiter in diese Lernprozesse mit einbezogen werden.